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Wir informieren Sie auf diesen Seiten über das Thema Gewerbeschein und Kleinunternehmung

Teil 1: Executive Summary


Hierbei sollte auf 1-2 DinA4 Seiten die Geschäftsidee überzeugend dargestellt werden.

Dazugehörig ist der Überblick über die Alleinstellungsmerkmale, den Markt, den Kapitalbedarf und die prognostizierte Rendite. Die Executive Summary dient als Zusammenfassung der wesentlichsten Ergebnisse des Businessplans und dient dazu, das Interesse dafür zu wecken, den detaillierten Teil des Dokuments zu lesen. Sie sollte allerdings möglichst erst geschrieben werden, wenn alle Kapitel abgeschlossen sind.


Teil 2: Vision, Idee, Unternehmensziele


Im zweiten Kapitel sollte sehr knapp die Geschäftsidee formuliert werden.

Die Unternehmer-Vision muss deutlich werden und hierfür sollen konkrete Ziele formuliert werden. (Beispiel: In einem Jahr möchte ich erreichen, dass x Personen meine Salbe y gekauft haben, sodass ich z Personen eine Linderung ihrer Beschwerden ermöglicht habe.) Auch die weitere Vision, welche Tragweite die Geschäftsidee annehmen soll, Ausblick auf 1-5 Jahre (je nach Größe des Unternehmens) sollte niedergeschrieben werden. So wird der Fokus auf das Wesentliche gelegt und es erfolgt strategisches Denken. Hilfreich sind hierfür folgende Leitfragen:

  • wo liegt der Fokus meiner Geschäftsidee?
  • welche Unternehmensziele verfolge ich?
  • wie will ich Unternehmensziele erreichen?
  • was für Risiken bestehen?

Teil 3: Dienstleistung und Produkt


Hier sollte detailliert beschrieben werden, welche Dienstleistung oder welche/s Produkt/e angeboten werden sollen. Der Fokus ist auf die Vorteile des Kunden (Kundennutzen) und die Vorzüge der Produkte/Dienstleitung(en) der Kunden= Kundennutzen zu legen, sowie der Vergleich zu Konkurrenzprodukten. Hierbei kommen im Bereich IT beispielsweise ein Mehrwert (z.B. Beschleunigung des Internetzugangs) oder eine Kosteneinsparung (z.B. günstigeres Angebot) in Frage.


Teil 4: Wettbewerb und Markt


Das Wichtigste für das Gelingen eines Unternehmens ist, ob genügend Kunden für das entsprechende Angebot gefunden werden können. Deshalb wird im vierten Teil des Businessplanes hergeleitet, wie hoch die Zahl der Kunden voraussichtlich für das Angebot sein wird. Das Ergebnis dieser Marktanalyse ist die Umsatzplanung, die auch in den Finanzplan einfließen wird.

Markt:
Bei der Marktanalyse wird der Gesamtmarkt dargestellt und auf der Basis dieser Zahlen wird der angestrebte Marktanteil, d.h. der Umsatz aufgeführt.

Marktsegmentierung:
Nicht jedes Produkt oder jede Dienstleistung spricht die Kunden in gleichem Maße an. Deshalb sollten die Kunden in unterschiedliche Marktsegmente eingeteilt werden, sodass ersichtlich wird, welche Kunden die höchsten Umsätze versprechen oder welche am ehesten erreichbar sind.

Marktpotential:
Das Potenzial eines Marktes wird in einer Vorschau von 5 bis 10 Jahren abgebildet, um die Marktentwicklungen in die Planung einzubeziehen.

Marktanteil und Umsatzplan
Die geplanten Umsätze werden für die Berechnung des Marktanteils abgeschätzt, hierbei handelt es sich um einen Zeitrahmen innerhalb der nächsten wenigen Jahre. Der geschätzte Marktanteil verhilft zu einer Kontrolle, ob die Umsatzplanung möglicherweise zu ehrgeizig berechnet wurde


Teil 5 Marketing und Vertrieb


In diesem Kapitel soll geschildert werden, wie die Produkte verkauft werden sollen. Zusammengeführt werden müssen die Konzepte aus Preisstrategie ("zu welchen Konditionen biete ich meine Dienstleistung an?"), (Vertriebsstrategie "wo und wie biete ich meine Dienstleistung an?") und Kommunikationsstrategie ("wie lenke ich Aufmerksamkeit auf meine Dienstleistung?").


Teil 6: Organisation


Hier sollen kurze Informationen zum Unternehmen, der Ablauforganisation und der Aufbauorganisation niedergeschrieben werden. Es sollte sich allerdings auf das Wesentliche beschränkt werden. Zwingend ist die Beschreibung der Rechtsforum des Kleinunternehmens, Informationen zum Handelsregistereintrag und der Gewerbeanmeldung dürfen ebenfalls nicht fehlen.


Teil 7: Umsetzung


Es werden alle Investitionen festgelegt und aufgeführt, in welche Bereiche diese speziell fließen werden.


Teil 8 : Risikofaktoren und Chancen


Chancen, sowie Risikofaktoren müssen ganz klar identifiziert werden.

Es ist zu beachten, dass es interne und externe Risiken gibt. Beispielweise ist ein externes Risiko das Eintreten eines neuen Konkurrenten in den Markt, ein internes Risiko beinhaltet beispielsweise strukturelle Änderungen der Arbeitsabläufe. Jedem identifizierten Risikofaktor sollte zumindest eine Maßnahme gegenüberstehen, die ergriffen werden kann.


Teil 9: Finanzplan


Bei einem Finanzplan wird durch eine Plan- Gewinn- und Verlustrechnung festgestellt, ob die Geschäftsidee rentabel ist. Hierdurch wird begründet, in welcher Höhe die finanziellen Mittel sein sollten, um eine stabile Liquidität zu erhalten. Alle Rechnungen müssen für mehrere Jahre durchgeführt werden, um zukünftige Entwicklungen einzuschließen.